Am 24. Juni 1859 erreicht Henry Dunant Solferino in Oberitalien, wo eine blutige Schlacht zwischen Italien und Österreich tobt. Die Verwundeten werden in ihrem Blut liegend zurückgelassen. Der Grund für die große Anzahl Schwerverwundeter ist darin begründet, daß hier zum ersten Mal Kanonen auf kurze Distanz gegen Soldaten eingesetzt wurden.
1862 schrieb er in seinem Buch Eine Erinnerung an Solverino über seine Erfahrungen und forderte eine unabhängige, ausgebildete Gruppe, welche sich im Kriegsfall um Verletzte kümmern sollte. Gleichzeitig forderte er, alle Leute international zu schützen, welche nicht in die Kämpfe verwickelt sind.
Am 17. Februar 1863 tagt das Komitee zum ersten Mal.
Etliche Jahre führt er ein Leben als armer Heimatloser, bis er eine neue Heimat in Heiden am Bodensee findet. Dort bekommt er 1901 zur Hälfte den ersten Friedensnobelpreis verliehen. Am 30. Oktober 1910 stirbt der Mann in Weiß, wie er auf dem Schlachtfeld von Solferino genannt worden war, in der Stille Heidens und wird am 2. November auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich bestattet.Copyright © 2011 - 2012, DRK-Bereitschaft Emden Stadt
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